Heizkostenrechner
Schätze deine jährlichen Heizkosten nach Wohnfläche und Gebäudetyp.
Schätze deine jährlichen Heizkosten nach Wohnfläche und Gebäudetyp.
Trage oben deine Werte ein und klicke auf „Heizkosten berechnen".
Gleicher Wärmebedarf, mit den oben eingetragenen Preisen bzw. Standardpreisen:
Wohnfläche × spezifischer Bedarf = Wärmebedarf (kWh). Geteilt durch den Wirkungsgrad deines Heizsystems ergibt sich der tatsächliche Brennstoffbedarf, umgerechnet in die passende Einheit (Liter bei Heizöl, kg bei Pellets) und multipliziert mit dem Preis.
Beispiel: 120 m² Altbau (teilsaniert, 120 kWh/m²/a) ergeben 14.400 kWh Wärmebedarf. Bei Gas (95 % Wirkungsgrad) sind das 14.400 ÷ 0,95 = 15.158 kWh Gasbezug, bei 0,11 €/kWh also rund 1.667 € pro Jahr.
| Gebäudetyp | Spezifischer Bedarf |
|---|---|
| Altbau, unsaniert | ≈ 200 kWh/m²/a |
| Altbau, teilsaniert | ≈ 120 kWh/m²/a |
| Neubau (EnEV/GEG) | ≈ 70 kWh/m²/a |
| KfW-Effizienzhaus | ≈ 50 kWh/m²/a |
| Passivhaus | ≈ 15 kWh/m²/a |
Sie ersetzt keine echte Heizkostenabrechnung. Der spezifische Wärmebedarf pro m² ist ein Richtwert je Gebäudetyp – dein tatsächlicher Verbrauch hängt zusätzlich von Dämmung, Fenstern, Heiztemperatur und Nutzerverhalten ab. Für eine verbindliche Zahl hilft ein Energieausweis oder deine letzte Abrechnung.
Nicht die gesamte im Brennstoff enthaltene Energie kommt als nutzbare Wärme an – ein Teil geht als Abgas- oder Verteilverlust verloren. Moderne Gas-Brennwertkessel erreichen rund 95 %, Öl-Brennwertkessel rund 90 %, Pelletkessel rund 87 %.
Eine Wärmepumpe rechnet grundlegend anders (Jahresarbeitszahl statt Kessel-Wirkungsgrad, da sie mehr Wärme liefert als sie Strom verbraucht) – nutze dafür unseren separaten Wärmepumpen-Stromkostenrechner.
An der Übergabestation zu deiner Wohnung ja, dort sind die Verluste gering (wir rechnen mit 97 % Wirkungsgrad). Verluste im Fernwärmenetz selbst trägt der Betreiber und sind bereits im Fernwärmepreis eingepreist.